Bisherige Programme der Saison 2015/2016

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ZUM 500. GEBURTSTAG

Caspar Othmayr 1515-1553
Viri sancti ac Theologi D. Martin Lutheri
Mein himmlischer Vater - in manus tuus
Deum igitur amemus
Illustrissimi Principis Udalrici Ducis Wirtembergensis

Ensemble LaLa HöHö
Claudia Habermann Sopran
Jacopo Facchini Alt
Andrés Montilla-Acurero Tenor
Simón Millán Bass
Patrick Denecker Blockflöte, Pommer, Krummhorn
Kentaro Nakata Gambe
Francesco Tomasi Gitarre und Laute
Giomar Sthel Gambe und Leitung

19:15 Uhr - Einführungsvortrag Edwin Bartels

Eintritt frei

Caspar Othmayr war zu Lebzeiten ein »hoch und weit berühmter Musikus« und Theologe, dessen Lieder im süddeutschen Raum weite Verbreitung gefunden haben. In seinen Predigten setzte er sich vehement für die Lehren Martin Luthers ein. Den 500. Geburtstag des Komponisten feiern wir mit der Wiederaufführung seiner geistlichen Motetten. Sie sind ein echter Geheimtipp, vor allem in der Interpretation des brillanten Renaissance-Ensembles LaLa HöHö.

Giomar Sthel
Giomar Sthel
Foto: Roberto Bulgrin

HAPPY BIRTHDAY, TOSHIO HOSOKAWA

Toshio Hosokawa (*23.10.1955)
Vertical Time Study I für Klarinette, Violoncello und Klavier (1992)
Cloudscape für Orgel (2000)
Stunden-Blumen für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (2008)
Lied III für Violoncello und Klavier (2007)
Etude II für Klavier (2012)
Small Chant für Violoncello (2012)
Haikus von Wolfram Zoller

ENSEMBLE CROSS.ART
Dirk Altmann Klarinette
Julia Schauz Violine
Céline Papion Violoncello
Junko Yamamoto Klavier und Leitung
Jörg-Hannes Hahn Orgel
Hans-Dieter Haller Sprecher

19.15 Uhr Einführung durch den Komponisten

Eintritt frei

Seit 40 Jahren bereits bewegt sich Toshio Hosokawa zwischen den Klangwelten seiner Heimat Japan und der europäischen Avantgarde, immer auf der Suche nach den gemeinsamen Wur- zeln spirituellen Erlebens. Am 23. Oktober feiert er seinen 60. Geburtstag – und lässt es sich nicht nehmen, beim Konzert der Musik am 13. Einblicke in sein vielfältiges kammermusikalisches Schaffen zu geben.

Junko Yamamoto
Junko Yamamoto
Foto: Roberto Bulgrin

WIDER DAS VERGESSEN

Anton Bruckner 1824-1896
Motetten
Luigi Nono 1924-1990
Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz (1965)
Karlheinz Stockhausen 1928-2007
Gesang der Jünglinge (1955/56)

Otto Kränzler N.n.
Cantus Stuttgart
Jörg-Hannes Hahn Leitung

19:15 Uhr - Einführung Prof. Dr. Rudolf Frisius

Eintritt frei

Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono haben das musikalische Denken der Nachkriegszeit in besonderem Maße geprägt. Ihre beiden elektronischen Werke Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz und Gesang der Jünglinge sind bewegende Zeugnisse einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem Holocaust, die der Stockhausenexperte Rudolf Frisius in seiner Einführung ebenso beleuchten wird wie die Entwicklung der elektronischen Musik.

Musikpädagogisches Angebot für Schulklassen, bei Interesse erbitten wir Kontaktaufnahme über info@musik-am-13.de

Rudolf Frisius
Rudolf Frisius
Foto: Roberto Bulgrin

KONZERT ZUM EWIGKEITSSONNTAG

Johannes Brahms 1833-1897
Ein deutsches Requiem op. 45
Wolfgang Rihm *1952
Das Lesen der Schrift

Irena Bespalovaite Sopran
Uwe Schenker-Primus Bariton
Bachchor Stuttgart
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Jörg-Hannes Hahn Leitung

18.15 Uhr - Einführung Ellen Freyberg

Eintritt: 11-41 Euro

Das deutsche Requiem von Brahms ist ein Meisterwerk. Wie kein zweites Oratorium des 19. Jahrhunderts vereint es allgemeinmenschliche Gefühle mit tiefempfundener Religiosität, ohne im eigentlichen Sinn liturgisch zu sein. »Wahrlich ein menschliches Requiem!«, schrieb Clara Schumann voller Bewunderung. In unserer Aufführung tritt es mit Wolfgang Rihms Stück »Das Lesen einer Schrift« (2002) in einen klanglich ausgefeilten, gedankentiefen Dialog.

Musikpädagogisches Angebot für Schulklassen, bei Interesse erbitten wir Kontaktaufnahme über info@musik-am-13.de

Irena Bespalovaite
Irena Bespalovaite
Foto: Roberto Bulgrin

QUEMPAS-SINGEN

Offenes Liedersingen für Kinder und Erwachsene mit Musik u. a. von
Michael Praetorius 1571-1621,
Heinrich Schütz 1585-1672,
Christoph Demantius 1567-1643
Johann Sebastian Bach 1685-1750

Cannstatter Kinderchor, Elena Röser Einstudierung
Bachchor Stuttgart
Jörg-Hannes Hahn Leitung und Orgel

Eintritt frei

Für viele ist es eine schöne Tradition geworden, während der Adventszeit zum gemeinsamen Quempas-Singen in die Stadtkirche zu kommen. Bei alten und neuen Weihnachtsliedern – gesungen von kleinen und großen Sängerinnen und Sängern und mit Unterstützung der Gemeinde – wird das Warten auf das Christkind zum besonders stimmungsvollen Ereignis.

Elena Röser
Elena Röser
Foto: Roberto Bulgrin

KINDERKONZERT

»Christkind«
Ein Weihnachts-Oratorium nach J. S. Bach

Ruth Ziesak Sopran
Susanne Krumbiegel Alt
Dávid Szigetvári Tenor
Raimund Nolte Baß
Ulrike Hahn Idee und Realisierung
Bachchor Stuttgart
Barockorchester Baden-Württemberg
Anton Steck Konzertmeister
Jörg-Hannes Hahn Leitung

Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro

Karten sind erhältlich unter

0711/54997375 (Karten zum direkten Verkauf, zum Versand und zur Reservierung)

in der Helene-Schoettle-Schule, Kolpingstraße 86b, 70376 S-Steinhaldenfeld:
0711/216-60550 (Karten zum direkten Verkauf)

in der Kron-Apotheke, Marktstraße 54, 70372 S-Bad Cannstatt:
0711/565502 (Karten zum direkten Verkauf).

Familienkarten zu 20 Euro für zwei Erwachsene und alle Kinder einer Familie erhalten Sie ausschließlich an der Abendkasse, diese öffnet um 15.15 Uhr..

Ein inklusives Projekt verschiedener Cannstatter Schulen

Bachs Weihnachts-Oratorium in einer Fassung für Kinder, präsentiert von hochkarätigen Gesangssolisten und dem Bachchor Stuttgart: ein außergewöhnliches Inklusions-Projekt, bei dem Kinder verschiedener Bad Cannstatter Schulen unter Anleitung von Ulrike Hahn eine ganz besondere Rolle spielen, unterstützt von vielen Helfern und engagierten Kolleginnen und Kollegen.

Charlotte, Ulrike Hahn und Maja (v.l.)
Charlotte, Ulrike Hahn und Maja
Foto: Roberto Bulgrin

WEIHNACHTSKONZERT I

Johann Sebastian Bach 1685 -1750
Weihnachtsoratorium BWV 248 Teile I-III

Texte von Karl Rahner

Ruth Ziesak Sopran
Susanne Krumbiegel Alt
Dávid Szigetvári Tenor
Raimund Nolte Baß
Bachchor Stuttgart
Barockorchester Baden-Württemberg
Anton Steck Konzertmeister
Jörg-Hannes Hahn Leitung
Rudolf Guckelsberger Sprecher

Eintritt 11-48 Euro

Nicht zu Unrecht erfreut sich das Weihnachts-Oratorium anhaltend großer Beliebtheit. Bach komponierte es für die Weihnachtsgottesdienste der Jahreswende 1734/35 und griff auf eine stattliche Anzahl weltlicher Kompositionen zurück, was dem festlichen Charakter des Werkes und der facettenreichen Ausdeutung des Weihnachtsgeschehens keinen Abbruch tut.

Rudolf Guckelsberger
Rudolf Guckelsberger
Foto: Roberto Bulgrin

WEIHNACHTSKONZERT II

Johann Sebastian Bach 1685 -1750
Weihnachtsoratorium BWV 248 Teile IV-VI

Texte von Karl Rahner

Ruth Ziesak Sopran
Marion Eckstein Alt
Dávid Szigetvári Tenor
Raimund Nolte Baß
Bachchor Stuttgart
Barockorchester Baden-Württemberg
Anton Steck Konzertmeister
Jörg-Hannes Hahn Leitung
Rudolf Guckelsberger Sprecher

Eintritt 11-48 Euro

Nicht zu Unrecht erfreut sich das Weihnachts-Oratorium anhaltend großer Beliebtheit. Bach komponierte es für die Weihnachtsgottesdienste der Jahreswende 1734/35 und griff auf eine stattliche Anzahl weltlicher Kompositionen zurück, was dem festlichen Charakter des Werkes und der facettenreichen Ausdeutung des Weihnachtsgeschehens keinen Abbruch tut.

Rudolf Guckelsberger
Rudolf Guckelsberger
Foto: Roberto Bulgrin

31. 12. 2015

Festliches Konzert zum Jahresschluss

Werke von
Johann Sebastian Bach 1685-1750
Georg Friedrich Händel 1685-1759
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847
Josef Gabriel Rheinberger 1839-1901

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro
Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich, diese öffnet um 21.15 Uhr.

Freuen Sie sich auf einen klangvollen Jahresabschluss mit Trompete, Posaune und Orgel. Händel und Bach, Rheinberger und Mendelssohn in dieser besonderen Besetzung stimmen auf das neue Jahr ein. Mit ECHO-Klassik Preisträger Wolfgang Bauer und Henning Wiegräbe hat Jörg-Hannes Hahn zwei führende Blechbläserpersönlichkeiten gewinnen können.

Wolfgang Bauer
Wolfgang Bauer
Foto: Roberto Bulgrin

20 JAHRE »MUSIK AM 13.« MIT JÖRG-HANNES HAHN

Max Reger 1873-1916
Klaviertrio h-moll op. 2
Drei Duos im alten Stil op. 131b
aus: Zwölf Geistliche Gesänge op. 137
Romanze a-Moll für Harmonium
Adagio op. 16 für Harmonium und Klavier

Texte von Sergei Prokofjew

Janis Lielbardis Viola
Christian Nas Viola
Lars Jönsson Klavier
Jörg-Hannes Hahn Harmonium
Eckart Schultz-Berg Sprecher

Eintritt frei

Großes Vorbild Max Regers war Johann Sebastian Bach. Von ihm zu lernen, bedeutete für Reger, sich stets aufs Neue mit der Vielfalt der kontrapunktischen Formen auseinanderzusetzen. Wie in seinen imposanten Orgel- werken atmen daher auch seine kammermusikalischen Werke den Geist Bachs. Der 100. Todestag Max Regers ist ein Anlass, auf den noch immer viel zu wenig beachteten Teil seines Schaffens aufmerksam zu machen.

 

Christian Nas, Janis Lielbardis
Christian Nas, Janis Lielbardis
Foto: Roberto Bulgrin

PASSIONSKONZERT I

Heinrich Ignaz Franz Biber 1644-1704
Mysterien-Sonaten (»Rosenkranz-Sonaten«) II

Texte von Angelus Silesius

ENSEMBLE ARS ANTIQUA AUSTRIA
Gunar Letzbor Violinen
Jan Krigovsky Violone
Hubert Hoffmann Theorbe
Daniel Oman Colascione, Barockgitarre
Erich Traxler Orgel, Cembalo
Gerd Mohr Sprecher

19.00 Uhr - Einführung Gunar Letzbor

Eintritt frei

Bibers Sonatensammlung geht zurück auf die im süddeutschen Raum weit verbreitete Praxis privater Rosenkranzandachten. Jede einzelne der 15 Sonaten ist ein Juwel barocker Geigenmusik, klanglich raffiniert, virtuos und ausdrucksvoll gestaltet. In Folge zwei unserer Biber-Reihe werden die Sonaten präsentiert vom Barockgeiger Gunar Letzbor und seinem österreichischen Originalklangensemble Ars Antiqua Austria.

Gunar Letzbor, Hubert Hoffmann
Gunar Letzbor, Hubert Hoffmann
Foto: Roberto Bulgrin

PASSIONSKONZERT II

Johann Sebastian Bach 1685-1750
Ich habe genug – Kantate BWV 82
Der Friede sei mit dir – Kantate BWV 158
Ich will den Kreuzstab gerne tragen – Kantate BWV 56
Komm, Jesu, komm – Motette BWV 229

Michael Volle Bariton
Christine Busch Violine
Thomas Meraner Oboe
Cantus Stuttgart
Concentus Stuttgart
Jörg-Hannes Hahn Leitung und Orgel

19.15 Uhr - Einführung Dr. Andreas Bomba

Eintritt: 25 (12,50) Euro

Bachs Kantaten sind kunstvoll gestaltete musikalisch-poetische Auslegungen des Evangeliums, komponiert für die Leipziger Gottesdienste. Die virtuose Bass-Partie in der berühmten Kreuzstab-Kantate lässt darauf schließen, dass dem Thomaskantor ein herausragender Sänger zur Verfügung stand. Ein Glücksfall für jede Aufführung! In unserem Konzert ist sie mit Michael Volle bestens besetzt.

Michael Volle
Michael Volle
Foto: Roberto Bulgrin

KLANGRÄUME

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Requiem für Soli, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester KV 626 (Fragment)

Georg Friedrich Haas *1953
„Sieben Klangraume“ zu den unvollendeten Fragmenten des Requiems von W. A. Mozart für gemischten Chor und Orchester

SWR Vokalensemble Stuttgart
Stuttgarter Kammerorchester
Dirigent: Risto Joost

Eintritt: 35 / 25 / 20 / 10 € (Kat. I-IV), Schüler/Studenten: 5 €. Weitere Ermäßigungen für Menschen mit Behinderung, Mitglieder des Fördervereins Vokalensembles Stuttgart sowie für Inhaber der SWR2 Kulturkarte.

Mozarts Requiem, durch den frühen Tod des Komponisten Fragment geblieben, ist ein Torso, der für sich genommen kaum aufführbar ist. Abbrüche kurz nach der Exposition der Themen, skizzenhafte Ausführung weniger Stimmen, wichtige Teile fehlen ganz. Und so hat man sich daran gewöhnt, dieses Werk in Vervollständigungen zu hören, die von anderen Komponisten ergänzt wurden. Dabei ist nur Kennern und Fachleuten klar, wo Mozarts komponierter Torso endet und wo die Prothesen beginnen. Der österreichische Komponist Georg Friedrich Haas hat eine Aufführungsvariante konzipiert, die Mozart ganz unangetastet lässt. Sieben Klangräume hat er komponiert, die überall da ansetzen, wo Mozarts Bruchstücke enden. Eine Musik, die Innenräume öffnen will und dabei eigenständig genug ist, um Mozart ganz Mozart sein zu lassen.

 

KONZERT ZUR STERBESTUNDE JESU

James MacMillan *1959
St John Passion (2007)
für Bariton, Chor und Orchester

Gilles Welinski Tanz
Wolfgang Newerla Bariton
Sindelfinger Kammerchor, Markus Nau Einstudierung
Bachchor Stuttgart
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Jörg-Hannes Hahn Leitung

14.15 Uhr - Einführung Ellen Freyberg

Eintritt 11-41 Euro

Für James MacMillan – derzeit einer der gefragtesten Komponisten der britischen Inseln – spielen Begriffe wie Avantgarde und Experiment keine Rolle. Sein Credo lautet: Am Überlieferten anknüpfen und die Herzen der Menschen erreichen. In seiner St. John’s Passion er- zählt er das Passionsgeschehen auf dramatisch-fesselnde und zugleich lyrisch-eindringliche Weise neu und gibt sich zugleich als Verehrer der Passionen Bachs zu erkennen.

Gilles Welinski
Gilles Welinski
Foto: Roberto Bulgrin

ORGELRECITAL I

Georg Muffat 1653-1704
Apparatus Musico-Organisticus (Gesamtaufführung)
Gregorianische Gesänge zum Pfingstfest

Schola Gregoriana der Liebfrauenkirche Bad Cannstatt
Ulrich Hafner Leitung
Jörg-Hannes Hahn Orgel

19.15 Uhr - Einführung Dagmar Munck

Eintritt frei

Georg Muffat zählt neben H. I. F. Biber zu den bedeutendsten Barockkomponisten des süddeutschen Raums. Von seiner Toccaten-Sammlung »Apparatus Musico-Organisticus« aus dem Jahr 1690 kursierten im 18. Jahrhundert in Europa zahlreiche Abschriften, ein Beleg für die große Bedeutung und Beliebtheit der Sammlung, die nicht zuletzt Bachs Orgelschaffen nachhaltig beeinflusst hat. Jörg-Hannes Hahn führt diese große Sammlung an zwei aufeinanderfolgenden Abenden auf.

Ulrich Hafner
Ulrich Hafner
Foto: Roberto Bulgrin

ORGELRECITAL II

Georg Muffat 1653-1704
Apparatus Musico-Organisticus (Gesamtaufführung)
Gregorianische Gesänge zum Pfingstfest

Schola Gregoriana der Liebfrauenkirche Bad Cannstatt
Ulrich Hafner Leitung
Jörg-Hannes Hahn Orgel

Eintritt frei

Georg Muffat zählt neben H. I. F. Biber zu den bedeutendsten Barockkomponisten des süddeutschen Raums. Von seiner Toccaten-Sammlung »Apparatus Musico-Organisticus« aus dem Jahr 1690 kursierten im 18. Jahrhundert in Europa zahlreiche Abschriften, ein Beleg für die große Bedeutung und Beliebtheit der Sammlung, die nicht zuletzt Bachs Orgelschaffen nachhaltig beeinflusst hat. Jörg-Hannes Hahn führt diese große Sammlung an zwei aufeinanderfolgenden Abenden auf.

Ulrich Hafner
Ulrich Hafner
Foto: Roberto Bulgrin

SCHWANENGESANG I

Heinrich Schütz 1585-1672
Der 119. Psalm SWV 482-488

Johannes Vogt Theorbe
Heike Hümmer Violone
Johannes Fiedler Orgel
Cantus Stuttgart
Jörg-Hannes Hahn Leitung

19.15 Uhr - Einführung Ellen Freyberg

Eintritt frei

Der 119. Psalm ist mit Abstand der umfangreichste der Bibel und wurde wegen der durchbuchstabierten hebräischen Psalm-Verse auch als »Güldenes ABC« bezeichnet. Kurz vor seinem Tod vertonte Schütz diesen alle Glaubensregungen streifenden Psalm und schuf damit ein Meisterwerk, das in seiner zurückgenommenen Abgeklärtheit kaum anders als ein musikalisches Vermächtnis des Komponisten verstanden werden kann.

Jörg-Hannes Hahn
Jörg-Hannes Hahn
Foto: Roberto Bulgrin

13. KOMPONISTENPORTRÄT: PETER RUZICKA

Peter Ruzicka *1948
Der Komponist im Gespräch

»...Fragment...«, 2. Streichquartett (1970)
Aus: Gestalt und Abbruch (1979)
Tombeau (2000)
»...und möchtet ihr an mich die Hände legen« (2007)
»...je weiter ich komme, umso mehr finde ich mich unfähig, die Idee wiederzugeben« (2011)

Reiner Holthaus Bariton
Thomas von Lüdinghausen Flöte
Dirk Altmann Klarinette
Sabrina von Lüdinghausen Harfe
Doriana Tchakarova Klavier
Lotus Streichquartett
Björn Gottstein Moderation

Eintritt frei

Peter Ruzicka ist einer der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit, der sich mit Fragen des Warum und Wie heutigen Komponierens intensiv auseinandersetzt. Die Berührung mit der Musikgeschichte bildet eine zentrale Kategorie in seiner künstlerischen Arbeit. Seine Werke suchen die Reibungsflächen fremder Werke und nutzen sie als kompositorischen Impuls.

Musikpädagogisches Angebot für Schulklassen, Kontaktaufnahme über info@musik-am-13.de

Thomas von Lüdinghausen
Thomas von Lüdinghausen
Foto: Roberto Bulgrin

SOMMER! ORGEL 2016

Internationaler Orgelzyklus

27. Juli - 11. September 2016

Werke u.a. von
Johann Jakob Froberger 1616-1667
Max Reger 1873-1916

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei